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Die erste Frage die sich jeder hier stellt ist sicher, was mache ich in Finnland? Zuerst einmal hatte ich Ferien und die nutze ich natürlich  Aber der Hauptgrund für meinen spontanten Trip in den hohen Norden war natürlich mein Schatz   Er studiert in Finnland, kommt aber bald wieder und wie und wo und was da jetzt genau passiert ist, dass ich ihn kennen lernen durfte, da fragt ihr mich entweder und ich erklär euch das alles mal, aber ich finde das gehört nicht hier her, nicht in die Öffentlichkeit, sondern das ist eine Erinnerung, ein Erlebnis von mir.

Auch was genau ich bei André so alles erlebt habe, werdet ihr hier sicher nicht zu lesen bekommen, dazu reicht erstens der Platz nicht aus und zweitens ist das etwas sehr persönliches.

Nur so viel: Wir haben Helsinki gesehen, waren sogar zwei ganze Tage dort unterwegs, waren in einem Film auf Englisch mit finnischen und schwedischen Untertiteln, haben eigentlich alles gesehen was es zu sehen gab, waren spazieren auf Soumenlinna (eine Insel vor Helsinki^^), aber auch Tampere hab ich gesehen, die Stadt selbst und auch die Umgebung, den zugefrorenen See und Schnee so weit das Auge reichte...  Wir waren auf einer Party mit finnischem Alk und Kakao , Schnee gab es auch reichlich und Eis sowieso und noch einiges mehr. Und dass ich das erleben durfte... wahnsinn! Dafür wollte ich auch nochmal danke sagen...

Schatz, dass ich dich kennenlernen durfte, war für mich, glaube ich, das größte und beste was mit passieren konnte. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mir so etwas schönes mal passiert. Ich liebe dich über alles und bin mir soo sicher dass wir das schaffen! Finnland war einfach nur wunderschön, du hast mir das möglich gemacht, danke.

und jetzt ein bisschen was von mir Beobachtetes:

Abflug Frankfurt Hahn - (eigentlich) 12:55 Uhr

Die Russen kommen... Aufgereiht wie Zinnsoldaten stehen sie zu dritt direkt vor mir in der Abflughalle Frankfurt Hahn. Wir warten alle auf unseren Flieger nach Tampere. Finnische Familien, deutsche Studenten und mehrere Paare verteilen sich auf den weißen Plastikstühlen am Gate. Wer alleine reist tippt hektisch auf einem Handy oder Laptop herum, schaut ab und zu kurz auf. Kinder rennen herum, ein Junge knallt direkt vor mir auf das graue Linoleum, er wartet einen Moment, dann lacht er und rennt weiter. Doch zurück zu den Russen... Der Mann in der Mitte ist am auffälligsten, er ist ganz in weiß gekleidet, sogar seine Aktentasche unter dem Arm ist strahlend weiß. Auf seiner Nase ruht eine riesige Sonnenbrille Marke Gucci, gold getönt. Mit einer fließenden Handbewegung schiebt er sich zuerst die Brille in die richtige Position und dann durch seine blonden Haare. Seine Hände stecken in Plastikhandschuhen - weiß, was sonst?

Der zweite Mann ist weniger auffällig, er trägt zwar auch die weißen Handschuhe Marke Chefarzt, aber sein restliches Erscheinungsbild ist "normal". Einzig und allein die Duty Free Shop Tüte in seiner Hand lenkt die Aufmerksamkeit auf ihn. Mit vier Flaschen Absolut Wodka ist er ausgestattet, gerade erst gekauft. Der dritte im Bunde ist ein kleiner dicker Mann, der für die Koffer verantwortlich zu sein scheint. Er müht sich mit drei Rollkoffern ab und schwitzt.

Plötzlich knackt der Lautsprecher, eine Frauenstimme nuschelt irgendetwas von Verspätung... das ist mein Flug. In einer Stunde kommt der Flieger erst, es gilt noch mehr Zeit totzuschlagen. Alles rennt panisch zum einzigen Bildschirm im gesamten Gate. Eine Gruppe Studenten, die vorher stehen mussten und es sich auf ihren Koffern bequem gemacht hatten, nutzt die Chance und belegt die freigewordenen Plätze.

Immer noch nicht zufrieden mit den gegebenen Informationen, schnauft ein älterer Herr laut und verlangt nach einer Flugbegleiterin die ihm "des ganze ma erkläre tut". Seiner Frau ist das ganze sichtlich peinlich, sie tippt eine Nummer in ihr Handy, presst es gegen ihr Ohr und wartet. Als am anderen Ende jemand abnimmt, ruft sie: "Hallo?! Hallo?! Mir komme späder, eine stund, hörste mich? Mir komme späder!" sie legt auf. Ihr Mann hat immer noch keine gefunden und setzt sich unzufrieden neben seine Frau.

Als das Gate endlich öffnet (es ist mittlerweile kurz vor 14h), stürmen alle an die beiden Schalter über denen ein großes Schild hängt "Tampere, Ryan Air Flug 1921". Am Nachbargate wird jemand ausgerufen, der letzte Aufruf um den Flieger noch zu erwischen. Ein Mann hinter mir zuckt plötzlich zusammen, schaut sich um und fragt eine Frau neben ihm welcher Flieger das hier sei. Sie sagt es ihm, er schaut auf sein Ticket, wird rot und geht ein Gate weiter. Hier fliegen sie nach Murcia.

4 Tage später...

Um den nächsten Abschnitt zu verstehen, solltet ihr vll wissen wer Steffen ist Steffen studiert mit André zusammen, ist aber früher nach Deutschland zurück. Er ist genau am gleichen Tag wie ich zurück geflogen, allerdings war er sieben Monate in Tampere um dort zu studieren. Er ist also am gleichen Tag wie ich, mit dem gleichen Flieger wie ich, an den gleichen Ort wie ich, nämlich Frankfurt, geflogen und hatte ein paar Probleme mit dem Gepäck, da Ryan Air nur 15kg erlaubt... Wie gut dass ich auch zurückgeflogen bin!

Abflug Tampere - (eigentlich) 16:55 Uhr

Wir sind schon ein komisches Duo, das sich da durch den Bus schiebt. Mit meinem Koffer, Steffens Handgepäck und meiner kleineren Tasche schiebe ich mich in die Mitte durch, Steffen folgt mit Snowboardtasche die nicht nur ein Snowboard beinhaltet, sondern zusätzlich noch einige andere Dinge, sowie Koffer und Rucksack. Alle starren uns an. Wir belegen den kompletten freien Platz der normalerweise für Kinderwagen reserviert ist und schlafen beide mehr oder weniger ein. Am Flughafen in Tampere haben wir noch genau eine halbe Stunde bis der Flieger geht, am Check-In, der aus einem kleinen grauen Schreibtisch besteht, warten drei Flugbegleiterinnen. Wir checken ein, ich stelle meinen Koffer auf die Waage. 15,8kg... am Samstag waren das aber nur 13kg! Ich musste dann erstmal 8€ blechen, bei Steffen sind es einige mehr, aber die haben uns garantiert nicht so ganz die Wahrheit gesagt...

Handgepäck habe ich auch, beim Wiegen haben wir dieses Mal riesiges Glück. Die Zahlenanzeige stoppt bei genau 9,9kg ... 10kg sind erlaubt.

Als ich meinen Koffer dann selber zum Fließband getragen habe, reihen wir uns in die seeeehr lange Schlange zum Security Check ein. Die Uhr zeigt mittlerweile 16:45 Uhr... Der Check-In Schalter schließt hinter uns, es wird ein rotes Plastikschild davor gestellt und gut ist. Wir warten und warten, die Schlange bewegt sich sehr langsam weiter, zum Glück ist die Trennwand stehen geblieben als wir uns dagegen gelehnt haben so dünn wie die war! Als wir uns dann wieder mal fast vollständig entkleidet haben finden die doch tatsächlich den eingenähten Kugelschreiber in Steffens Monsterjacke.. das sind Profis Am Gate warten wir dann nochmal, müssen unsere Ausweise vorlegen, bekommen das Ticket kaputt gemacht und dann geht es über das verschneite Rollfeld zum Flieger. Der ist proppenvoll, wir suchen uns Plätze, freien Stauraum über uns gibt es schon gar nicht mehr. Als ich frage ob ein Einzelplatz noch frei ist, nickt die Frau, steht auf und setzt sich woanders hin, jetzt sind zwei Plätze frei... ob aus Höflichkeit oder weil sie mich nicht verstanden hat... keine Ahnung, aber cool war es trotzdem irgendwie. Kaum sitzen wir, kommt eine Durchsage dass wir jetzt bald starten würden, zehn Minuten später kommt eine weitere Durchsage dass sich der Start um ungewisse Zeit verschiebt, weil "technische Probleme" aufgetreten wären und man erst einen lokalen Mechaniker ausfindig machen müsse... der Flugplatzmechaniker lag wahrscheinlich irgendwo im Feierabend mit dem wohlverdienten Bier... Nochmal zehn Minuten später haben die Flugbegleiterinnen das Problem behoben, wir hatten uns schon auf mehrere Stunden eingerichtet Als wir endlich abheben ist es 17.30 Uhr Ortszeit. Um 19.00 Uhr kommen wir in Frankfurt Hahn an, das Gepäck wird eine Viertelstunde später geliefert, allerdings müssen wir lange warten, unsere Sachen sind über das gesamte Fließband verteilt. Um fünf vor halb acht verlassen wir das Gebäude und hoffen dass wir den Bus in die Innenstadt noch schaffen. Zum Glück wartet der Fahrer... 




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