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Segeln 2006

Unsere Abschlussfahrt in der 11. Klasse, ich glaube wir werden sie nie vergessen! Alles was während dem Segeln rund um Elba passiert ist, es war so hammer geil, dass ich am liebsten jede Sekunde nochmal erleben möchte! Madeleine, Lea, Ewa, Katerina, Tine und Herr Schöne, Hans und Danny, es war einfach nur der Hammer was wir auf der Piccolo Mondo alles erlebt haben! Sonnenuntergänge, Sturm in der schönsten Bucht Italiens, der Tisch ist uns über Bord gefallen, Käptn Blaubär Geschichten wurden mitten in der Nacht vorgelesen, Abendessen im Sonnenuntergang, jeden Abend etwas anderes essen, nicht duschen können wenn man es braucht und in der Sonne liegen und schön braun werden . Segel hissen und einholen, Fender auswerfen, "einparken", Brücke raus und rüber auf festen Boden, die Nächte auf dem Kai ohne italienische Polizei, die Nächte an Bord mit meiner Madi, die als einzige durchgehalten hat, Decken und Kissen en masse, ich mittendrin. Tine und der "Unfall", bei dem ich auf sie gefallen bin und einfach nur reden - stundenlang über alles was uns gerade einfällt. Hans beim Steuern zuschauen, selber auch mal ran dürfen, Autopilot und Seekarten vergleichen, auch mal schweigen dürfen und einfach nur auf dem Boot mitten im Mittelmeer sein. Sooo schön!

Die Antina, majestätisch und einfach riesig groß. Die roten Segel erkannte man immer schon aus mehreren Meilen Entfernung, am Horizont war sie immer am größten von allen fünf Booten. Aber nein, das ist nicht das Boot, das ich gesteuert habe... das kommt hier:

Das hier ist die Crew meine Bootes, ich mittendrin... meine Mädels, Hans, Herr Schöne (der mit dem Hut!!!) und Danny.

Die Piccolo Mondo war klein, ja, aber so klein wie sie hier aussieht, dann doch nicht. Wir hatten zu neunt zwar ein paar Mal Platz Probleme, aber es ging doch schon irgendwie. Unsere Kleine, ich hab sie so lieb gewonnen. Auch wenn mir ein größeres Boot einmal lieber gewesen wäre! Als draußen Sturm tobte, Madeleine und ich auf Deck geschlafen haben und uns an der Winsch festklammern mussten, damit wir nicht über Bord gehen... da wäre die Antina doch besser gewesen. Aber um nichts in der Welt wollte ich tauschen, die Piccolo Mondo hat uns einen schönen Urlaub ermöglicht!

Tag 1

Mit fünf Minuten Verspätung fahren wir an der Schule ab, eine Woche werden wir sie nun nicht sehen und vermissen schon gar nicht, denn dies ist die Abschlussfahrt, die Fahrt des Jahrhunderts und eins haben wir uns fest vorgenommen: sie soll nicht vergessen werden!

Richtung Süden geht es, die italienische Grenze rückt immer näher, Piombino in sichtbare Weite. Doch endgültig da sind wir erst nach 15 Stunden und vier Minuten. Der Ort an der Westküste Italiens hat schätzungsweise 20 Einwohner dafür aber einen riesigen Hafen mit Ölraffinerie.

(so steht es in meinem Bericht, den ich kurz nach der Fahrt geschrieben habe, so schlimm wear es dann doch nicht. Aber die Stadt war schon sehr industriell und wenig italienisch. Wenn wir Italien hören, denken wir an Sonne, Sommer, Strand und viel Amore und Italiener... Aber so viel anders war es doch, Piombino war anscheinend eine Ausnahme!)

Wir nehmen die Fähre vom Festland, sie bringt uns nach Elba, der kleinen Insel zwischen Korsika und Italien, die wir uns eigentlich größer vorgestellt haben. Als die Fähre endlich in unserem Ausgangshafen anlegt sind wir alle müde, wollen eigentlich nur noch ein Bett, endlich auf die Boote und schlafen. Der Hafen von Porto Ferraio wirkt im ersten Moment schön, italienisch schön, kleine Gässchen und Häuser, alles in schönen bunten Fasrben, viele Blumen, Strand und Sonne, wir beginnen uns wohlzufühlen, doch dann sehen wir unsere Boote. Man hatte uns vorher nicht gesagt wie klein so etwas sein kann! Doch meineGruppe hat erst einmal viel Zeit zum Entspannen. Denn unser Boot wurde einen Tag zuvor von einem Polizeiboot gerammt und nun muss ein neues organisiert werden. Nach zwei Stunden kommt unsere „Yacht“. Und mit ihr ein mulmiges Gefühl. Wer dachte dass die anderen vier Schiffe klein seien, stand nun vor einer Sardinenbüchse… Man stelle sich vor acht Menschen befinden sich mit relativ viel Gepäck in einem zehn Quadratmetergroßen Raum. Ich stehe in der winzigen Küche die gleichzeitig auch der zentrale Raum des Bootes ist. Hinter mir liegen die Schlafzimmer, Tür auf und man liegt sozusagen schon im Bett, einfach nur eine Matratze und sonst nichts. Wir sind zu sechst, sollen uns die zwei "Zimmer" teilen. Herr Schöne (der einzige Mann unter sechs Frauen...) richtet sich auf dem Deck ein, ihm ist das da unten alles zu eng und irgendwie hat er ja recht. Die Koffer verschwinden unter dem Tisch, ausgepackt sieht alles noch enger aus, die Piccolo Mondo ist ja nur zehn Meter lang... Doch unser erster Abend soll genossen werden. Vorher drehen wir noch eine erste jungfernfahrt durch den Hafen. Wir müssen zum ersten Mal ablegen, Madi und Ich dürfen die Fender einholen und auswerfen, das Segel bleibt erstmal eingepackt, es ist wenig Wind. Der abend kommt schnell und wir kochen alle zusammen Pasta und essen an Deck, genießen den Sonnenuntergang im Hafen und schauen den anderen Booten zu wie sie langsam bewohnt werden. Doch bald sind wir müde und wollen alle schlafen, also verschwinden wir nach und nach in den Kabinen und schlafen relativ schnell ein, mehr geht auf den 1,2m breiten Matratzen für drei Personen auch nicht.

Tag 2 

Eigentlich hatten wir vor auszuschlafen, doch dann pumpt Hans. (Pumpen muss man verstehen ... das war immer nachdem was Frauen immer zu zweit machen^^) Im Kriechgang verlassen wir die Schlafsäcke, anders geht es nicht. Eine Stunde später (wir müssen ja schließlich duschen...) frühstücken wir auf Deck. Um zehn Uhr legen wir ab in Richtung Marciana Marina. Da wir unter Motor segeln – der Wind ist einfach nicht stark genug – haben wir Zeit zu entspannen. Gitarre spielen, singen und sonnen, Musik hören und lesen.
Erst beim Anlegen im Hafen, vier Stunden später, bekommen wir wieder etwas zu tun. Die Fender werden ausgeworfen, das Segel wird eingefahren und das Boot festgemacht. Bald liegen wir sicher im Hafen und haben den Rest des Tages frei. Am Strand ist außer uns niemand, naja es ist Mai und das Wasser saukalt (ich habs getestet), aber Sonne ist trotzdem da und wir genießen das. Später bekommen wir eine Einführung in den Umgang mit Schwimmwesten und Notsituationen. Das Abendessen besteht aus Couscous, Lea hat gekocht. In der untergehenden Sonne sitzen wir und essen, reden und finden es einfach wunderschön. Plötzlich gibt es kein Wasser mehr. Wir improvisieren mit Trinkwasser und Wasser vom Nachbarboot. Abends gehen wir nicht früh ins Bett, dazu gibt es zuviele Gelaterien und Musik, obwohl am nächsten Tag eine Wanderung ansteht. Immerhin ist das hier unsere Abschlussfahrt!

Tag 3

Herr Schöne kann nicht schlafen, eine Katze hat ihre Periode… (Insider^^) Ansonsten ist alles ruhig auf der Piccolo Mondo, wir schlafen gut und frühstücken gegen neun auf dem Deck. Nach dem Frühstück sind Hans und Herr Schöne bei einer Besprechung zu der wir leider nicht zugelassen sind, dafür dürfen wir Wasser holen.

Eine halbe Stunde später befinden wir uns auf einer Wanderung Richtung Marciana, dem Ort im Inland. Von dort nehmen wir den Bus und fahren durch die Berge. Kurven, stickige Luft und wir mittendrin. Warum wir das machen? Um die schönste Aussicht Elbas zu genießen.

Doch dazu soll es gar nicht erst kommen. Steile Wege, Felsen und Geröll lassen uns nach vier Stunden aufgeben. (im Nachhinein frage ich mich auch warum ich das eigentlich gemacht habe... vielleicht weil ich nicht runter wollte und was ganz tolles erwartet habe?) ¾ des Weges sind geschafft, doch runter müssen wir genauso wieder. An einer Kapelle treffen wir andere Leute von uns. Dort warten wir gefühlte sechs Stunden, aber wirkliche eineinhalb, bis Frau Drumm mit dem Rest der Gruppe eintrudelt, was aber nicht passiert.

Eine Stunde später sitzen wir immer noch dort, plötzlich klingelt das Handy, es ist Laurent, der fragt wo wir den seien. Er selbst ist oben, wir versichern ihm dass Frau Drumm gleich kommt. Undefinierbare Zeit verstreicht. Irgendwann entscheiden wir uns zu gehen. Auf halber Strecke klingelt es wieder, dieses Mal ist es Tine. Auch sie will wissen wo wir seien, bereitwillig erklären wir es ihr. Nach einer detaillierten Beschreibung von Ort und Gruppe mit beigefügtem Plan, erzählt sie uns, dass der Rest der Gruppe bereits unten sitzt, isst und trinkt. Mit anderen Worten: die Deppen haben uns vergessen.

Wir laufen runter und treffen auf die anderen, die Cola trinken und Panini essen. Ich hab auch irgendwie Hunger aber  der Bus kommt und da es der einzige ist der hier einmal am Tag hin und wieder zurück fährt muss ich da jetzt wohl einsteigen und zu sehen wie andere Leute ihre Paninins (fr)essen...

Nicht böse sein aber ich mach jetzt mal eine Schreibpause, das waren die ersten drei von sechs geilen Tagen! Irgendwann geht es hier weiter!




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